Outsourcing einfach erklärt

Übersetzt bedeutet Outsourcing „Auslagerung“. Hierbei werden Produktionsschritte oder Unternehmensaufgaben respektive Unternehmensabteilungen eines Unternehmens an andere Unternehmen vergeben. Die Leistungen, die von einem externen Unternehmen übernommen werden, werden in der Regel durch einen Vertrag geregelt.

Dieser Tatbestand grenzt das Outsourcing von sonstigen Partnerschaften ab. Zunächst erstreckte sich der Begriff nur auf die IT-Infrastruktur. Seit 2000 wird dieses Vorgehen auch von Dienstleistung- und Produktionsfirmen aller Branchen genutzt. Somit ist das Factoring auch ein Outsourcing, da hierbei die Debitorenbuchhaltung sowie das Mahnwesen eines Unternehmens an einen externen Dienstleister, nämlich dem Factoring-Unternehmen, übergeben wird.

Vor allem soll eine Auslagerung die Geschäftsprozesse eines Unternehmens rationalisieren, die Prozesskomplexität reduzieren, Kapazitäten des Managements freisetzen und Unternehmen flexibler machen, sodass sie sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Zudem können Kosten eingespart werden, da teure oder selbst nicht effizient ausführbare Aufgaben an Dritte weitergegeben werden können. Im Bezug auf das Factoring spricht vor allem die Übernahme des Ausfallrisikos für ein Outsourcing von Debitorenmanagement und Mahnwesen.