Was kostet Factoring?

Die Frage: Was kostet Factoring – lässt sich nicht in einer Minute und auch nicht pauschal beantworten, weil die Kosten von Anbieter zu Anbieter variieren können. Wir haben Ihnen die wichtigsten Faktoren, die bei der Berechnung der Factoringgebühren eine Rolle spielen, zusammengestellt.

Wovon hängen die Factoring Kosten ab?

Betrachtet man das „Drei Säulen Modell“ der Factoring Kosten-Kalkulation, wird deutlich welche Faktoren in den Factoring Konditionen für Unternehmen durch die Anbieter berücksichtigt werden.

Die Berechnung der Factoring Gebühren ist abhängig von:

  1. Den Strukturdaten des Unternehmens wie zum Beispiel Jahresumsatz, Anzahl an Debitoren, Anzahl der Rechnungen, durchschnittliche Forderungslaufzeit, etc. Die Anbieter erfragen die grundlegenden Daten mit Hilfe eines Analysebogens.
  2. Der Bonität und Zahlungspünktlichkeit der Debitoren. Diese Information beziehen Factoring-Gesellschaften von darauf spezialisierten Unternehmen und auch aus Ihrer Liste der offenen Posten.
  3. Der Bonität der Unternehmen. Hierzu erbittet das Factoring-Unternehmen Einblick in Ihre Bilanz, in aktuelle BWAs und andere Bonitätsunterlagen.

Unter den erwähnten Aspekten kann man nicht generell sagen, dass der eine wäre immer der billigste Anbieter, oder ein anderer wäre immer teurer. Daher kann die Frage: Was kostet Factoring – nicht pauschal beantwortet werden.

Um einen genauen Überblick über die Factoring Kosten zu bekommen und auch Angebote vergleichen zu können führt kein Weg an einer Anfrage vorbei.

Aus diesem Grund ist es von Vorteil hier im „Factoring-Portal“ mit nur einem Klick Factoring Angebote anzufordern um Kosten zu sparen und zu vergleichen.

Manche Gesellschaften bieten eine All-In-Gebühr, die vielleicht auf den ersten Blick teuer aussieht, aber für Sie als Factoring-Kunde sehr einfach in der eigenen Kalkulation berücksichtigt werden kann. Die Ausgestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig. Und kostenmäßig kann im Vorfeld keiner Variante der Vorzug gegeben werden. Die individuelle Situation Ihres Unternehmens ist dafür ausschlaggebend, welches Gebührenmodell kostengünstiger abschneidet. Daher zögern Sie nicht und fordern Sie noch heute kostenlos und unverbindlich Ihr Factoring Angebot an.

Wie setzen sich die Factoring Kosten und Gebühren zusammen?

Was sind die Kostenbestandteile oder wie setzt sich die Factoring-Gebühr zusammen? Hier sind die wesentlichen Faktoren aufgeführt.

1. Bearbeitungskosten

Jede Ihrer Rechnungen wird im System erfasst, die Zahlung an Sie wird angewiesen, der Zahlungseingang wird kontrolliert und ggf. wird der säumige Debitor gemahnt. Ob eine Rechnung klein oder groß ist – diese Handgriffe sind immer gleich.Haben Sie als Factoring-Kunde im Durchschnitt eher große Rechnungen, wird die Factoring-Gebühr in Prozenten niedriger sein als bei einem Factoring-Kunden, der im Durchschnitt eher viele kleine Rechnungsbeträge hat.Pro Abschnitt (Rechnung) müssen bei jedem Kunden im Durchschnitt die jeweiligen Stückkosten als Factoring-Gebühr berechnet werden.

Es macht auch einen Unterschied hinsichtlich der Stückkosten, ob Rechnungen als Rechnungskopie per Briefpost oder als Datei per elektronischer Post angeliefert werden. Mehr Handgriffe verursachen höhere Kosten und müssen nach dem Ursachen-Wirkungs-Prinzip an den Factoring-Kunden weitergegeben werden. Es gibt Anbieter, die verlangen eine monatliche Grundgebühr. Oder auch eine Grundgebühr je Rechnung, unabhängig von deren Höhe – zuzüglich der Gebühr vom Rechnungsbetrag.

2. Zinsen

Um Ihre Rechnungen zu kaufen und damit zu bevorschussen, leihen sich die Factoring-Unternehmen ihrerseits Geld von Banken oder Investoren.
Weil Factoring-Gesellschaften meist über eine gute Bonität verfügen, bekommen diese das Geld zu einem Vorzugszinssatz, den sie an ihre Kunden mit nur sehr geringen Aufschlägen weitergeben. Die Aufschläge sind erforderlich um die sogenannten Kosten der Geldbeschaffung zu tragen. Aber auch trotz dieses kleinen Aufschlags sind die Zinsen, welche das Factoring-Unternehmen verlangt, deutlich niedriger als der Zins für eine Kontokorrentlinie bei der Hausbank.

3. Prüfgebühren

Bevor eine Rechnung angekauft wird holt das Factoring-Unternehmen Auskünfte bei Auskunfteien über Ihre Debitoren ein. Für diese Auskunft müssen die Factoring-Unternehmen sogenannte Prüfgebühren bezahlen und zwar unabhängig davon, wie die Prüfung ausgeht. Diese Prüfgebühren geben die Gesellschaften an ihre Kunden weiter – wieder nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip. Die Struktur der Prüfgebühren, welche die Factoring-Unternehmern weiter berechnen, kann wie bei den Factoring-Gebühren auch unterschiedlich sein.

Einige Factoring-Anbieter berechnen einen Durchschnittsbetrag (z.B. € 20,–), ganz egal ob Ihr Debitor seinen Sitz im Innland oder im Ausland hat und ob das erforderliche Limit € 5.000,– oder € 20.000,– oder € 50.000,– beträgt. Andere Factoring-Unternehmen berechnen bis zu einer gewissen Limithöhe einen geringen Betrag, dafür bei ausländischen Debitoren einen deutlich höheren Betrag. Es gibt sogar Debitoren, die verlangen bis zu einer gewissen Höhe des Limits keine Prüfgebühr, wenn der Debitor bisher ohne Überziehungen bezahlt hat.

4. Rückversicherungskosten

Kauft nun ein Factor nach der Bonitätsprüfung Rechnungen auf einen bestimmten Debitor an, versichert er sich seinerseits gegen Forderungsausfall. Hierfür sind Versicherungsprämien zu entrichten. Diese sind in den meisten Fällen in die Factoring-Gebühr kalkuliert. Gelegentlich erheben Factoring-Dienstleister aber auch einen separaten Risikozuschlag für Debitoren mit schlechterer Bonität – dafür ist die Factoring-Gebühr etwas niedriger kalkuliert.

5. Kosten bei Forderungsausfall

Wenn es zum Forderungsausfall kommt, sind Sie fein raus. Sie machen ja Factoring und somit sind Sie gegen Forderungsausfall geschützt. Zwar ist Ihr Dienstleister rückversichert, den sogenannten Selbstbehalt muss er aber tragen. Für diesen Fall der Fälle bildet der Factoring-Dienstleister sogenannten Rückstellungen (die kennen Sie aus Ihrer eigenen Bilanz) und die sind ebenfalls in die Gebühr einkalkuliert.

Nicht nur in der Höhe der Factoringgebühren gibt es zwischen den Gesellschaften Unterschiede, sondern die gesamte Gebührenstruktur kann von Factoring-Unternehmen zu Factoring-Unternehmen variieren.

Factoring Kosten im Video einfach erklärt

Die Factoring Kosten werden im folgenden Video an einem einfachen Beispiel auf sehr unterhaltsame Weise verständlich erklärt.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Forderungs-Ausfallrechner

Berechnen Sie selbst um wieviel Prozent oder Euro Ihr Umsatz steigen muss, damit Forderungsausfälle kompensiert werden. Sie werden erstaunt sein.



  z.B. 3.500.000

  z.B. 25

  z.B. 60.000

Fazit: Was kostet Factoring?

Wie eingangs schon erwähnt lassen sich die Factoring Kosten nicht pauschalieren. Die grundlegenden Gebühren hängen zusammengefasst von folgenden Kriterien ab:

  1. Der wichtigste Punkt: Der Jahresumsatz des Unternehmens und die Anzahl der einzureichenden Rechnungen.
  2. Die Anzahl der Debitoren und die Factoring Art, die zum Einsatz kommen soll.
  3. Die durchschnittliche Forderungslaufzeit, sowie die Bonität der Debitoren.
  4. Die Bonität des eigenen Unternehmen.

Die Factoring Kosten variieren auch je nach Factoring Arten, die zum Einsatz kommen. Wobei die Kosten für das Full-Service Factoring die höchsten sein können. Deswegen gilt es Factoring Angebote einzuholen zu vergleichen um Kosten zu sparen.


Factoring Angebot einholen und Kosten sparen

Starten Sie direkt hier und jetzt eine Anfrage und lassen Sie sich von den Factoringgesellschaften ein auf Ihr Unternehmen abgestimmtes Factoring Angebot unterbreiten. Die Spezialisten zeigen Ihnen Möglichkeiten, damit Sie die Vorteile des Factorings perfekt nutzen.

Mehr zum Thema: