Factoring hilft Mittelständlern Kosten sparen

Factoring Kosten sparen

Kleinen und mittelständischen Unternehmen soll die Entscheidung noch leichter gemacht werden, Factoring zur Liquiditätssicherung zu nutzen. Die Factoring-Unternehmen bieten kleinen und mittelständischen Unternehmen verschiedene Factoringmodelle an. Factoring hat in den vergangenen Jahren als Finanzierungsart stark an Bedeutung gewonnen. Der Factoring-Markt lag im ersten Halbjahr 2019 bei einem Umsatz von über 130 Milliarden Euro.

Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage suchen immer mehr Mittelständler nach alternativen Lösungen, um ihre Liquidität zu sichern. Factoring ist dabei das perfekte Produkt, um den Umsatz dauerhaft zu finanzieren.

Zahlungsfähig mit Factoring

Beim Factoring verkauft der Unternehmer fortlaufend seine Forderungen an seinen Factoring-Partner und bekommt dafür sofort Liquidität. Er ist solvent, kann seine Verbindlichkeiten pünktlich und mit Skonto begleichen. Außerdem haben Factoring-Nutzer einen klaren Wettbewerbsvorteil – denn sie können ihren Kunden flexiblere Zahlungsziele anbieten.

Neben der Finanzierung ist die Versicherung der Forderungen gegen Ausfall für viele Unternehmen der Grund für den Einsatz der Dienstleistung. Wird ein Debitor insolvent und fallen Rechnungen aus, kann das schnell die Existenz gefährden. Nutzt der Unternehmer jedoch Factoring, sind die Forderungen versichert und er braucht bereits bevorschusste Beträge nicht zurückzahlen. Außerdem wird der Unternehmer durch die Auslagerung des Debitorenmanagements entlastet.

Factoring als kostengünstige Finanzierungsmethode

Viele Mittelständler kennen die Kosten für einen klassischen Kredit und bei der Suche nach alternativen Finanzierungen setzen sie die Kreditgebühren gern dazu ins Verhältnis. Beim Factoring werden je nach Modell Gebühren und Zinsen berechnet.

Die Kosten von Factoring und einem klassischen Kredit lassen sich nicht Eins zu Eins vergleichen, da Factoring neben der Bereitstellung der Liquidität noch weitere Leistungsbestandteile bietet. Dazu gehören der Ausfallschutz der Forderungen und die Übernahme des Debitorenmanagements.

Im Gegensatz zum Bankkredit brauchen die Firmen beim Factoring jedoch keine weiteren Sicherheiten, was die Dienstleistung auch für junge Unternehmen interessant macht. Oft lassen sich zudem die Gebühren schon im Einkauf durch Skonti oder Rabatte kompensieren.

Bei der Zusammenarbeit mit einem Factoring-Unternehmen nutzen Mittelständler außerdem den Vorteil der Bankenunabhängigkeit. Die Anbieter haben schnelle Entscheidungswege und wenn alles gut läuft kann ein Factoring-Start nach Vertragsunterschrift innerhalb kürzester Zeit realisiert werden. Die Anbieter kaufen nach dem Anlauf sofort Forderungen auf, was dem Unternehmer gleich zu Beginn einen Liquiditätsschub bringen kann.


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Repräsentative Factoring Umfrage

Die Umfrage hatte der Bundesverband Factoring für den Mittelstand (kurz BFM) im Jahr 2019 in Auftrag gegeben. Durchgeführt wurde diese von Kantar TNS. Befragt wurden 1653 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von unter 50 Millionen Euro. Vergleicht man diese Umfrage mit vorhergehenden, dann stellt man fest, dass sich immer mehr Unternehmer mit alternativen Finanzierungsformen beschäftigen. Bei früheren Befragungen waren es noch 76% der Unternehmer, die noch nicht oder unzureichend mit Forderungsverkauf vertraut waren und diese Zahl ist aktuell auf 70% gesunken.

Laut Umfrage ist ein positiver Trend zu verzeichnen, da künftig 30% der Unternehmern zwischen 2,5 und 30 Mio. Euro Jahresumsatz die Liquidität mittels regelmäßigem Forderungsverkauf erhöhen möchten. Bei Unternehmen bis 2,5 Mio. Euro Umsatz dagegen sind es immerhin noch 17%. Bleibt abzuwarten wohin die Entwicklung in den kommenden Jahren geht. Mit Sicherheit werden sich immer mehr Unternehmen für alternative Finanzierungsmethoden entscheiden.

Factoring - Infografik einer repräsentativen Umfrage durchgeführt vom BFM